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Mittwoch, 10. Juli 2024
FSJ/BFD meets Politik

Isabell Huber MdL bei BFD/FSJ meets PolitikIsabell Huber MdL bei BFD/FSJ meets Politik
Dr. Michael Preusch MdL bei BFD/FSJ meets PolitikDr. Michael Preusch MdL bei BFD/FSJ meets Politik
Regierungspräsidentin Susanne Bay und Steffen Kübler (ASB) bei BFD/FSJ meets PolitikRegierungspräsidentin Susanne Bay und Steffen Kübler (ASB) bei BFD/FSJ meets Politik

Stärkung des Ansehens von Freiwilligendiensten

„Ihr leistet tolle Arbeit! Dank Eures Einsatzes können wir Vieles möglich machen, was ohne Euch unvorstellbar wäre!“ Über ein Lob wie das freuten sich die Teilnehmenden von `BFD/FSJ meets Politik´ beim gemeinsamen Brunch. Mit einer Kampagne zur Stärkung der Freiwilligendienste unterstützt auch der ASB in der Region Heilbronn-Franken die Forderungen des Bundesverbandes nach einer verlässlich planbaren Finanzierung. Für sein „ASB-Jahr des Freiwilligendienstes“ übernahm Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Stuttgart, Susanne Bay, die Schirmherrschaft.
Neben Susanne Bay waren auch die Landtagsabgeordneten Isabell Huber und Dr. Michael Preusch zum Brunch angereist. Die Beteiligung der jungen Leute an den Diskussionen über ihren Arbeitsalltag im Bundesfreiwilligendienst prägte die Veranstaltung, die dicht, vielseitig und lebendig war. Empathisch zugewandt fragten die Abgeordneten nach und gewannen so Einblicke in die Tätigkeiten der jungen Frauen und Männer. Es ging um das Gute und um das Herausfordernde, das die Freiwilligen beim ASB während Ihrer Zeit erfahren hatten. Immer wieder bereicherten ihre Reflexionen die Gespräche, zum Beispiel als Lea sagte, dass viele Abiturienten erstmal ein Gap Year machten, eine Auszeit nach der Schule, während sie selbst sich für das Freiwillige Soziale Jahr entschied: „Ich bin stolz, dass ich etwas gemacht habe. Ich habe extrem viel gelernt, zum Beispiel, wie man Leben rettet. Durch mein FSJ bin ich viel selbstbewusster geworden!“ Jannis erzählte von den Gaffern, durch die er sich bei Einsätzen gestört gefühlt habe oder auch von Menschen, die sich über einen Schlafenden auf dem Bürgersteig aufgeregt hatten und den ASB-Rettungsdienst anriefen. „Ich habe viel über Menschen gelernt“, sagte Jannis.
Kann ein gleichberechtigtes Pflichtjahr eingeführt werden? Übernehmen Frauen nicht sowieso schon mehr Pflegeaufgaben? Wie sähe es mit Rentenausgleich aus? Könnte ein Pflichtjahr zur beruflichen Orientierung dienen oder zu mehr Arbeitskräften im sozialen Bereich führen? Fragen wie diese hielten die Energie im Raum hoch. „Wenn der Mehrwert eines Freiwilligendienstes mehr öffentlich diskutiert würde, bräuchten wir die Diskussion über einen verpflichtenden Dienst gar nicht“, so Regierungspräsidentin Susanne Bay. Die Bundesfreiwilligendienste müssen stärker beworben, um das Positive und Sinnhafte der Arbeit stärker öffentlich zu machen – darin waren sich alle einig. Dass die Arbeit mit Menschen sinnerfüllend ist, stellten auch Isabell, Lea und Teresa in ihrer FSJ-Zeit fest. Die Drei waren schon in der Schule befreundet und arbeiten nun täglich gemeinsam in einer ASB-Senioreneinrichtung. Sie redeten vom frühen Aufstehen und frühen Schlafengehen, während andere noch feierten. Versöhnlich sagte eine der jungen Frauen: „Am Anfang fand ich das lange Stehen sehr anstrengend. Ich musste mich sehr daran gewöhnen. Jetzt finde ich es schon komisch, wenn ich mal sitzen muss.“ Ihre Freundschaft wird - gestärkt durch die gemeinsame Zeit beim ASB - hoffentlich noch lange anhalten.
Steffen Kübler, Geschäftsführer des ASB Region Heilbronn-Franken, dankte allen Teilnehmenden des Freiwilligendienstes für ihren Einsatz in den ASB-Pflegeheimen, im Rettungsdienst, in Kindergärten, Schulen und in der Kinder-, Jugend und Behindertenhilfe sowie den Gästen aus der Politik, mit deren Wertschätzung und Teilnahme der Brunch „BFD/FSJ meets Politik“ überhaupt erst möglich wurde: „Ich danke Ihnen allen für Ihr großartiges Engagement. Sie alle tragen dazu bei, unsere Gesellschaft menschlich reicher zu machen und ich weiß, dass freiwilliges Engagement keine Selbstverständlichkeit ist!“


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